Interaktiver Vortrag mit Diskussion und Gruppenarbeit mit Lâle Özışık und Arnd Richter in Kooperation mit der Humanistischen Akademie Deutschland

Die „Stellung der Frau im Islam“ ist ein kontroverses Dauerthema in den Medien, der Politik und in islamischen Communities. Die Diskriminierung von Frauen, insbesondere der muslimischen Frauen, ist auch bei uns weit verbreitet. Sie sind vielen Vorurteilen ausgesetzt und werden aufgrund der ihnen zugeschriebenen Zugehörigkeit oft stigmatisiert. Häufig wird Ihnen vermittelt, dass sie sich nur emanzipieren können, wenn sie auf Distanz zu ihrer Religion gehen, das Kopftuch ablegen und westliche Werte übernehmen. Was aber ist Islamischer Feminismus und welche Ziele verfolgen islamische Feministinnen und Feministen? Wie verschaffen sie sich Gehör mit ihren Forderungen und Strategien? Welche Verbreitung und welchen gesellschaftspolitischen Einfluss haben islamische Feministinnen und Feministen in Deutschland?

Lâle Özışık ist Pädagogin, Erziehungswissenschaftlerin, Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Bielefeld, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld und Vorstandsmitglied im Verein „Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung Bielefeld“ (EgRD). Ihre derzeitigen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migrationspädagogik, Feminismus und Frauengenerationen in der Migrationsgesellschaft und Menschenrechte (Kinderrechte, Frauenrechte, Behindertenrechte).

Arnd Richter ist Pädagoge, Sozialwissenschaftler sowie Lehrbeauftragter an der Fachhochschule und der Universität Bielefeld. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migrationspädagogik, Feminismus, Postkolonialismus, Kulturwissenschaften, Poststrukturalismus, Populismus und Neue Rechte.