Podiumsdiskussion mit Amed Sherwan, Arnab Goswami, Stefan Paintner (Säkulare Flüchtlingshilfe e.V.), Michael Bauer (HVD Bayern)

Nicht nur religiös fundamentalistische Gruppen, auch geltende Gesetze gegen „Blasphemie“ stellen für bekennende Atheist*innen eine Gefahr dar. Diese reicht von Freiheitsbeschränkungen und Berufsverboten bis hin zu Bedrohung für Leib und Leben. Derzeit sind in Afghanistan, Iran, den Malediven, Mauretanien, Pakistan, Saudi-Arabien und dem Sudan Atheisten und Konvertiten von der Todesstrafe bedroht. Laut einer Studie der International Humanist and Ethical Union (IHEU) würden in diesen Ländern zwar aktuell offiziell keine Todesstrafen aus religiösen Gründen erfolgen, jedoch würden andere Anklagen vorgeschoben werden. In diesen und weiteren Staaten sei zudem die Veröffentlichung von atheistischen oder humanistischen Schriften verboten oder zumindest eingeschränkt.

Moderation: Frederik Schindler

 

Not only religious fundamentalist groups, but also laws against „blasphemy“ pose a danger for people who are openly atheist. These dangers range from prison sentences and occupational bans to threats on one’s life. Currently, atheists and converts in Afghanistan, Iran, the Maldives, Mauritania, Pakistan, Saudi Arabia and Sudan face death penalty. According to a study by the International Humanist and Ethical Union (IHEU), death sentences are not necessarily pronounced on religious grounds, but often other charges are pressed. In addition, in these countries and in other as well, publishing atheist or humanist writings is prohibited, or at least limited.