Die Gedanken sind frei?

Über Meinungs- und Pressefreiheit im neuen Autoritarismus.

In Artikel 19 der allgemeinen Menschenrechte sind Meinungs- und Informationsfreiheit und damit auch das Recht auf Freiheit der Presse verankert. Zwar war die Pressefreiheit schon immer hart umkämpft, doch es scheint als ob die Zahl der Angriffe auf diese Grundsäule demokratischer Gesellschaften in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, die für diese Rechte kämpft und Verletzungen dokumentiert, hält in einer Pressemitteilung besorgt fest, dass auch in vielen westlichen Ländern Spitzenpolitiker „ihre Geringschätzung gegenüber Journalisten offen zur Schau“ tragen. Donald Trump ist da wohl nur das bekannteste Beispiel unter vielen.

Auf einer Podiumsdiskussion befassen wir uns mit der Frage, wie die Pressefreiheit verteidigt werden kann und welche realen Auswirkungen die Aushöhlung dieser Rechte jetzt schon hat.

Hinter den Kulissen

Werdet HelferIn beim Humanistentag 2018.

Ohne die vielen Helferinnen und Helfer wäre der HumanistenTag nicht das Gemeinschaftserlebnis, das ihn so einzigartig macht. Werdet selbst Teil des HumanistenTags und helft mit: zum Beispiel als BetreuerIn von ReferentInnen, KünstlerInnen und Gästen, als kompetente Organisatorin hinter den Kulissen oder am Einlass.

Mitmachen lohnt sich. Versprochen! Näheres hier.

Thomas Fischer kommt zum HumanistenTag!

Als Mitglied des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof gehörte er zu den wichtigsten Juristen der Bundesrepublik, als Honorarprofessor lehrte er Rechtssoziologie, Strafrecht und Strafprozessrecht: Thomas Fischer. Um einen klaren Standpunkt war und ist Fischer nie verlegen, selbst oder erst recht dann nicht, wenn er sich mit ihm klar gegen die Mehrheitsmeinung stellt. Von 2015 bis 2017 schrieb er eine wöchentliche Kolumne für Die Zeit – und leicht verdauliche Kost waren die „Einlassungen von Deutschlands bekanntestem Strafrichter“ beileibe nicht immer. Dafür aber, und das wiegt ersteres doch locker auf, „ein heilsames Gegengift gegen den öffentlichen Schwachsinn, Aufklärung vom Feinsten“ (Juli Zeh).

Wir freuen uns auf Thomas Fischer und seinen Vortrag über „Menschenrechte, Demokratie, Populismus – Über die Form der Wert und den Wert der Form“.

Zukunft is the Future

Live long and prosper. Wissenschaft trifft Kabarett bei Vince Ebert.

Unsere Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Als Kinder glaubten wir an eine glorreiche Zukunft, an den digitalen Reisewecker, das Dolomiti-Eis und Hoverboards. Heute kommunizieren wir über Uhren in Sekunden mit Menschen auf anderen Kontinenten, essen in Algen gerollten rohen Fisch und Heino covert Rammstein. Das war nicht vorauszusehen!

In seinem letzten Programm „Evolution“ schaute der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert in die Vergangenheit und zeigte uns, warum wir so sind, wie wir sind. In seinem neuen Programm wagt er einen Blick in die Zukunft. Wie werden wir in 20 Jahren sein? Wird uns Youtube mit Katzenvideos in den Wahnsinn treiben? Wann endlich kommt die Frauenquote im Vatikan? Kann die Erderwärmung durch Social Freezing verhindert werden? Und wieso sind fast alle Zukunftsprognosen falsch?

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Kabarettabend mit Vince Ebert, einem, nein: DEM Diplomphysiker mit Humor!

Bestätigt: Zentrum für Politische Schönheit kommt zum ht18

Es vertritt einen nach eigenen Angaben „aggressiven Humanismus“. Seine Themen sind: Genozide. Flüchtlingssterben und Rüstungsknete. Die Methoden sind oft spektakulär, unbequem und stoßen oft auf nur wenig Gegenliebe. Seit 2009 organisiert das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) künstlerische Interventionen, zuletzt mit einem Nachbau des Holocaust-Mahnmals vor dem Haus des AfD-Politikers Bernd Höcke. „Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören muss“, schreibt das Kollektiv. Und wir freuen uns, dass das ZPS auf dem ht18 mit uns über Kunst und Menschenrechte diskutieren wird!

Novo ist Medienpartner des HumanistenTags 2018

Wir freuen uns: Das online erscheinende Novo-Magazin ist neuer Medienpartner des HumanistenTags 2018 in Nürnberg. Seit 1992 berichtet und kommentiert Novo über das Tagesgeschehen und aktuelle Themen unserer Zeit. Dabei nimmt es eine „konsequent humanistische Perspektive“ ein. Seinem Eigenanspruch nach ist Novo kontrovers und aufklärerisch, fortschrittsoptimistisch und gegen „jeden, der meint, weniger Freiheit wäre die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit.“

Ticketverkauf startet am 10.12.

Pünktlich zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gehen die ersten Karten für den HumanistenTag 2018 in den Verkauf. Das EarlyBird-Ticket für das komplette Festival ist bis einschließlich 22. Februar für gut 20% weniger zu haben als anschließend der reguläre FestivalPass. Für unsere facebook-Freunde haben wir zum Verkaufsstart außerdem noch eine kleine Überraschung auf Lager …
Wer es nicht abwarten kann, hat hier die Möglichkeit, schon einmal durch die ersten Programmhighlights zu stöbern.

Rappelvolles Programm auf dem HumanistenTag 2018

Die Programmplanung für den HumanistenTag vom 22.-24. Juni 2018 läuft auf Hochtouren. Wir feiern 70 Jahre allgemeine Erklärung der Menschenrechte und damit ist auch unser Schwerpunkt für die Podien und Vorträge gesetzt: Meinungs- und Pressefreiheit, das Recht auf Leben und Sterben, Asylgrund Atheismus, Arbeit und Sklaverei im 21. Jahrhundert und das Abwägen von Freiheit und Sicherheit sind nur einige Themenfelder, die zum Nachdenken und Diskutieren einladen.

Wir freuen uns auf Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, auf die Juristin und Moscheegründerin Seyran Ateş, auf den Kolumnisten und ehemaligen Richter am Bundesgerichtshof Thomas Fischer und viele, viele mehr.

In Diskussionen und Workshops laden wir auch Sie ein sich einzubringen, mitzudiskutieren und eigene Standpunkte zu vertreten, zu hinterfragen, möglicherweise umzuwerfen und neu zu errichten.

Abgerundet wird der HumanistenTag auch dieses Mal mit einem kulturellen Programm aus Livemusik, gesungenen Menschenrechtsartikeln, Literatur, Begegnungen mit der Stadt Nürnberg und ihrer Geschichte und je nach Gusto auch mit den regionaltypischen Spezialitäten: Bier und Bratwurst.

Spenden Sie morgen für den HumanistenTag und Ihre Spende wird verdoppelt!

Morgen um 12 Uhr verdoppelt die Sparkasse Nürnberg Ihre Spende für den HumanistenTag! Wir sammeln für Mietkosten und Veranstaltungstechnik, denn der HumanistenTag wird nicht durch die öffentliche Hand gefördert. Aber Beeilung: Am besten gleich um zwölf spenden, denn sonst ist der limitierte Verdopplungs-Topf der Sparkasse leer.

Aber auch ansonsten freuen wir uns natürlich, wenn Sie spenden und damit ein Zeichen für eine offene Gesellschaft, Menschenrechte und Humanismus setzen!

Feiern wir die Menschenrechte! Herzlichen Dank!